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Der Aufenthalt unter der schwebenden Last ist verboten

Wenn alles im Kopf beginnt, muss es auch dort aufhören können – die Schwere, der Druck, die Ablenkung. Das Songwriter-Duo Pathos Legal lässt mit dem im Frühjahr 2020 erscheinenden neuen Album im wahrsten Sinne des Wortes los – von allgemeiner Zerstreuung ebenso wie von gängigen Songmustern mit typischen Hooklines. Auftakt dieser musikalischen Klarwerdung ist die am 15. November 2019 erscheinende erste Single und der Titelsong des Albums „Der Aufenthalt unter der schwebenden Last ist verboten.“

NEUE SINGLE

Die Single ist ab 15. November 2019 digital verfügbar bei u.a. Amazon Music, Deezer, Google Play, iTunes, Spotify, Tidal oder YouTube Music.

„Steig´ auf, du voller Kopf, steig´ auf,
Meter um Meter. Ich löse den Knoten für dich“,

singt Sängerin und Songtexterin Alexandra sanft und unaufdringlich. Ihre unverkennbare Stimmfarbe und bildstarken Songtexte bettet sie ganz natürlich in Berkants unaufgeregte, elektronisch-orchestrale Klanglandschaften. Die erste Single und der Titelsong des neuen Albums klingt wie eine musikalische Entschleunigung, nimmt versöhnlich an die Hand und lädt dazu ein, oben aufzumachen und den Schwarm der Gedanken wie Zugvögel Richtung Süden ziehen zu lassen. Unaufdringlich, aber nicht unmerklich, gelingt es Pathos Legal, diffuse Gefühlslagen wie Schwermut und Erschöpfung in Song-Länge komprimiert auszudrücken. „Wichtig, wichtig, das ist wichtig“, so der ironische Unterton über unsere ständig unter Druck stehende 24/7-Gesellschaft, konterkariert von einem schwebenden Chorgesang.

 

„Es geht um die Erleichterung von dem Gewicht der Gedanken und die Frage was kann bleiben und was muss oben raus? Ich glaube, mit dem Bedürfnis, den Reset-Button zu drücken und den Kopf klar zu bekommen, sind wir in einer zunehmend erschöpften Gesellschaft von Kopfmenschen nicht allein – wohl wissend, dass niemand nur Kopf ist.“, sagt Alexandra über den Song. Als Songautorin versteht sie den Text als ihr erstes Instrument, das sie mal plakativ, mal abstrakt bespielt und dabei trotz ihrer dichten und tiefen Schreibe genug Wirkungsfläche für Berkants cineastische Kompositionen lässt.

 

Wie mit feinem Pinselstrich trägt er seine orchestralen Arrangements und elektronischen Sounds auf die melancholische Grundierung des Songs und ist sich seines eigenwilligen Songwritings sehr bewusst: „Wir schreiben nicht extra für die Nische, aber natürlich ist uns klar, dass man unsere Songs nicht mal eben nebenbei hört. Man entscheidet sich bewusst dafür.“ Es ist diese souveräne Reduzierung um Popformeln, die „Der Aufenthalt unter der schwebenden Last ist verboten“ wie einen willkommenen Gegenentwurf zur kommerziellen Poplandschaft wirken lässt – und eben genau deshalb auch so zeitgeistig macht.

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